Der Absinth ist ein Getränk, welches eine aufregende und spannende Geschichte hinter sich hat. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der Absinth dann auch in vielen Ländern Europas verboten, weil es in diesem Zusammenhang zu massiven gesellschaftlichen Problemen kam. Doch welche Gefahren gingen nun wirklich vom Absinth aus und welche wurden maßlos übertrieben?
Diese Frage zu beantworten ist nicht ganz einfach, weil es in diesem Umfeld auch viele Mythen, Gerüchte und sogar Lügen gab. Fest steht, dass der Absinth bei übermäßigem Konsum zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann, doch in welches Ausmaß diese stattfinden, ist nicht abschließend geklärt. Immer, wenn es um dieses Thema geht, fällt ein Begriff - Thujon. Thujon ist ein Inhaltsstoff im Absinth, dem die verschiedensten Wirkungen nachgesagt werden. Es handelt sich beim Thujon um ein Nervengift, welches in geringeren Mengen jedoch ohne Probleme aufgenommen werden kann. Bei sehr hohen Dosierungen kann es zu heftigen Nebenwirkungen kommen, doch solche Mengen kommen im Absinth eigentlich nicht vor, außer wenn bei der Herstellung wurden gravierende Fehler gemacht wurden.
Bei den seriösen Qualitätsherstellern unterliegt die Produktion so strengen Regelungen, dass ein derartiger Fall ausgeschlossen werden kann. Die Folgen, die damals auftraten, sind wohl eher durch den Alkohol bedingt und können in dieser Form bei jedem hochprozentigen Getränk auftreten. Aus diesem Grund ist der Absinth nicht schädlicher, als andere alkoholische Getränke, wenn man ihn maßvoll genießt.