Die Herstellung des Absinths ist ein hochkomplexer Ablauf, der viele verschiedene Schritte umfasst, aber am einfachsten ist es, wenn man ganz am Anfang beginnt. Die Zutaten des Absinthrezepts sind vielfältig und von Variante zu Variante verschieden. Die zwei wichtigsten Grundstoffe in diesem Zusammenhang sind der Wermut und das Destillat. Den meisten Sorten wird dann auch noch ein wenig Anis beigegeben, um den Geschmack ein wenig zu intensivieren und dem Absinth damit eine gewisse Note zu verleihen. Doch der Anis hat einen sehr starken Geschmack, weshalb hier dann auch häufig noch Fenchel hinzugegeben wird, um den starken Anis ein wenig abzurunden.
Als nächstes können dann auch noch verschiedene weitere Kräuter hinzugegeben werden, wie zum Beispiel Minze. Auf diese Weise kann jede Brennerei ihrem Produkt eine persönliche Note geben. Diese ganzen Zutaten werden dann in das Destillat eingelegt, welches die verschiedenen Geschmacksstoffe aus den Kräutern herauslöst. Dieses Destillat wird dann einige Stunden in Ruhe gelassen und anschließend gebrannt. Bei diesem Produkt kann man dann schon eine leichte grüne Farbe erkennen, doch um das für den Absinth typisch intensive grün zu erhalten, muss man noch die sogenannten Färbekräuter hinzufügen.
Der Absinth erhält so dann seine typische Farbe und dann auch seinen endgültigen Geschmack. Das Herstellungsverfahren ist für den Absinth von sehr großer Bedeutung, weil wenn hier Fehler gemacht werden, sehr schlechte Produkte am Ende herauskommen. Oftmals wollen sich Brennereien den Aufwand für einen richtigen Absinth sparen und lassen dabei wichtige Herstellungsschritte aus. Das Ergebnis ist minderwertig und hat mit Absinth nicht viel gemeinsam. Man sollte hier dann dringend auf Produkte aus bekannten Brennereien vertrauen, die viel Wert auf Qualität legen.