Über kein Getränk der Welt wird so viel fantasiert und „erzählt“ wie über Absinth. Doch gerade bei Absinth gibt es horrende qualitative Unterschiede, vom billigen Chemiegebräu bis hin zum edlen selbstgemachten Meisterwerk. Daher möchte ich hier eine der besten Absinth-Reihen vorstellen, die jemals von Absintheuren hergestellt wurden. Wer sich mal einen feinen Wermutstropfen gönnen will, kann beim La Valote Bleues getrost zugreifen.
Die La Valote Bleues kommen dem Val de Travers und werden auf oberstem Niveau angesiedelt. Diese Absinths enthalten ein einziges Destillat aus Wermut, grünem Anis und weiteren hochwertigen Kräutern. Verzichtet wird bei der der Zubereitung auf Zucker, künstliche Farb- und Aromastoffe und ätherische Öle. Die einzelnen Sorten des La Valote Bleues unterscheiden sich lediglich in Nuancen, die nur von echten Feinschmeckern oder erfahrenen Absintheuren voneinander unterschieden werden können.
Als der Beste der besten Absinths wird die Version Martin bezeichnet, die in Komplexität und Intensität dem Kübler in nichts nachsteht, zwar etwas weniger rund im Geschmack ist, dafür hingegen aber etwas wermutiger.
Das Rezept des Bovet ist etwas weniger intensiv und nicht so wermutig wie der Absinth Martin. Er wird in seiner Komplexität direkt hinter dem Absinth Martin angesiedelt, besticht jedoch durch seinen sehr eigenen und authentischen Geschmack.
30. Oktober 2010 um 10:30 pm
Vielen Dank für deine kurze Vorstellung der Absinths. Ich plane nämlich meinem Vater zu Weihnachten eine Flasche Absinth zu schenken. Nur bin ich absoluter Laie auf diesem Gebiet und weiss nicht, welchen ich kaufen soll.
Doch der Blogbeitrag hat mir bei meiner Entscheidung zu 100% geholfen.